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Satzung des Landkreises Prignitz zur Nutzung
von schulischen und kulturellen Einrichtungen des Landkreises Prignitz |
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Inhalt: |
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§ 1 |
Gegenstand |
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§ 2 |
Grundsätze |
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§ 3 |
Inkrafttreten |
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Anlage |
Nutzungsentgelte |
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Satzung des Landkreises Prignitz
zur Nutzung von schulischen und kulturellen Einrichtungen des Landkreises
Prignitz |
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Auf Grund der §§ 5 und 29 Abs. 2 Nr. 9 und 13 der
Landkreisordnung (LKrO) in der Fassung vom 15.10.1993 (GVBI. I, S. 398),
in der jeweils gültigen Fassung, hat der Kreistag in seiner Sitzung
vom 25.04.2002 folgende Satzung des Landkreises Prignitz zur Nutzung
von schulischen und kulturellen Einrichtendes Landkreises Prignitz beschlossen: |
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§ 1 |
Gegenstand |
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(1) |
Diese Satzung regelt die Grundsätze zur
Nutzung von schulischen und kulturellen Einrichtungen in Trägerschaft
des Landkreises Prignitz. |
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(2) |
Schulische und kulturelle Einrichtungen in diesem
Sinne sind: |
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| a) |
Schulhaupt- und Nebengebäude bzw. Teile davon |
| b) |
Schulhöfe einschließlich eigene Parkplätze |
| c) |
Schulgärten |
| d) |
Schulsporthallen |
| e) |
Schulsportanlagen |
| f) |
Bibliotheksgebäude bzw. Teile davon |
| g) |
Musikschulgebäude bzw. Teile davon |
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(3) |
Die in Abs. 2 genannten Einrichtungen dienen
den Zwecken der Erziehung, Bildung und Kultur, des Sports und der Erholung,
der Sozial- und Jugendhilfe. |
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§ 2 |
Grundsätze |
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(1) |
Die in §1 (2) genannten schulischen Einrichtungen
können auf Antrag durch natürliche und juristische Personen für
ihre Zwecke genutzt werden, es sei denn, die Nutzung ist nicht mit den Zwecken
der Einrichtung vereinbar, die Einrichtung würde selbst gefährdet
sein oder andere Rechtsvorschriften, insbesondere sicherheitsrechtliche,
stehen dagegen. |
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Der Antrag soll mindestens einen Monat vor dem
ersten Nutzungstermin gestellt werden. |
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Von der Nutzung ausgeschlossen sind Parteien,
welche im Verfahren nach Art.
21 Abs. 2 GG vom Bundesverfassungsgericht verboten sind, und solche
Personen und Personenvereinigungen, welche gegen die freiheitlich-demokratische
Grundordnung verstoßen. |
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(2) |
Bei Mehrfachbeantragungen sollte entsprechend
dem Widmungszweck folgende Rangfolge bei der Vergabe von schulischen und
kulturellen Einrichtungen beachtet werden: |
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| a) |
Nutzung für Veranstaltungen der Schule oder der eigenen Institutionen |
| b) |
Nutzung für Veranstaltungen des Schulträgers |
| c) |
Nutzung für Veranstaltungen anderer Schulen |
| d) |
Nutzung für Veranstaltungen anderer Bildungsträger |
| e) |
Nutzung für Veranstaltungen gemeinnütziger Vereine und
Verbände |
| f) |
Nutzung für kommerzielle Kulturveranstaltungen |
| g) |
Nutzung für sonstige Veranstaltungen |
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Dabei gilt grundsätzlich, dass dem Charakter
des Nutzungsobjektes entsprechende Veranstaltungen den Vorrang haben. Entsprechendes
gilt für einen in der Hierarchie höherrangigen Veranstalter. |
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(3) |
Die Nutzung für folgende Zwecke ist ausgeschlossen: |
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| a) |
Veranstaltungen, die nach Pkt. 16 VV- Schulbetrieb des MBJS vom
01.12.1997 in der jeweils gültigen Fassung ausgeschlossen sind. |
| b) |
Veranstaltungen die gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung
verstoßen |
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(4) |
Die Vergabe an Personen, die nicht dem Landkreis
Prignitz unterstehen, erfolgt auf privatrechtlicher Grundlage durch den
Landrat im Einvernehmen mit dem Schulleiter oder den Leitern der anderen
Einrichtungen. |
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(5) |
Die Höhe der Nutzungsentgelte sind in der
Anlage
dieser Satzung geregelt. |
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§ 3 |
Inkrafttreten |
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Die Satzung tritt am Tage nach der Bekanntmachung
in Kraft.* Gleichzeitig tritt die Satzung des Landkreises Prignitz über
die Erhebung von Gebühren für die außerschulische Nutzung
von kreiseigenen Sportstätten vom 30.06.1999 einschließlich aller
Änderungen außer Kraft. |
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Anlage: |
Nutzungsentgelte |
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