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| Das Prignitzlied | ||
| Mien Prignitzland von Hermann Graebke (* 22.07.1833 in Lenzen, + 08.08.1909 in Karlshorst bei Berlin) |
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| Wo de Elwstrom geiht, dörch dat Land sich dreiht Haogel, Löcknitz, Steppnitz un de Doss', wo so wunnerschön Heid' un Wischen blöhn un up saftig Weid werrd fett de Oss: Ach, dat schöne Land is mien Heimaotland, is mien leev, mien herzleev Prignitzland. Wo nääbn Weitenland sick hentreckt de Sand un in'n Fichtenwald de Heester schreit, dörch daen Eikenwald Dag un Nacht luud schallt, wat de Nachtigall allns singen deit: Ach, dat schöne Land is mien Heimaotland, is mien leev, mien herzleev Prignitzland. Wo mien Weeg het staohn, ick in d' School bün gaohn, mien leev Öllern sick hemm plackt un plaogt, so naoh plattdüütsch Oort, jedwer hölt sien Woort un sien Noot daen leeven Herrgott klaogt: Ach, dat schöne Land is mien Heimaotland, is mien leev, mien herzleev Prignitzland. Dütt heet dat: Haogel = Havel leev = lieb, liebes, liebe, lieber Weitenland = Weizenboden Heester = Elster hentreckt = hinzieht luud = laut Weeg = Wiege hemm = haben plaogt = geplagt Oort = Art Öllern = Eltern jedwer = jeder Eikenwald = Eichenwald werrd = wird nääbn = neben |
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