Wo residierte König Hinz?

18.11.2019

Weitere kleinteilige Grabungen in dieser Woche in Seddin

Die im Sommer begonnenen Grabungen werden in dieser Woche fortgesetzt. Foto: Archiv/ Landkreis Prignitzzoom

Nach der diesjährigen Sommergrabung wird Dr. Immo Heske (Universität Göttingen) mit seinem Team und unterstützt durch den Landkreis Prignitz (Untere Denkmalbehörde) in der Woche vom 18. - 22. November 2019 eine weitere archäologische Sondierung des Siedlungsareals im Umfeld des Königsgrabes von Seddin vornehmen. Dabei geht es bei dieser begrenzten Erkundung darum, Hinweise zum vermuteten Fürstenhof des Seddiner Herrschers in der bronzezeitlichen Siedlungsfläche aufzudecken. Es ist ein weiterer wichtiger Baustein für ein Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die Wissenschaft und Forschung in der Bundesrepublik fördert. Dieses Projekt für weitere großflächige archäologische Grabungen soll spätestens im nächsten Jahr beantragt werden und den Weg in Richtung „Archäologischer Park“ bereiten.

 
Die im Sommer begonnenen Grabungen werden in dieser Woche fortgesetzt. Foto: Archiv/ Landkreis Prignitzzoom



Das Königsgrab von Seddin gilt als die bedeutendste Grabanlage des 9. Jh. vor Christus im nördlichen Mitteleuropa. Dieser archäologische Hotspot der jüngeren Bronzezeit sowie dessen Umfeld gehören zu den Zentralen Archäologischen Orten - Zeitschätze Prignitz. Um den Grabhügel wurde 2016 ein Grabungsschutzgebiet von 5661 ha Fläche eingerichtet, das erste in Brandenburg und das größte in Deutschland.

 

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