Bestattungen im engsten Familienkreis

24.03.2020

Hinweise des Innenministeriums

Die Eindämmungsverordnung des Landes vom 22. März untersagt das Betreten öffentlicher Orte. Zu den Ausnahmen gehören Beisetzungen im engsten Familienkreis. Das Ministerium für Inneres und Kommunales präzisierte aufgrund vieler Nachfragen diese Ausnahme. Im Lichte des grundsätzlichen Zieles der Regelungen, Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren, sollte der "engste Familienkreis" auch tatsächlich sehr klein gehalten werden. In der Regel gehört zu diesem engsten Familienkreis der Partner, die Eltern und die Kinder der verstorbenen Person. Hiervon kann es Ausnahmen geben, z.B. wenn die verstorbene Person von einer Schwester oder einem Bruder betreut wurde, so dass eine besonders enge Beziehung bestand.

Die Friedhofsträger sind gehalten, bei Umsetzung der Regelungen auch die Gegebenheiten vor Ort in die Entscheidung über die Zulassung der Benutzung der Trauerhallen einzubeziehen. Die Abstandsregeln (min. 1,5 Meter) sind in Gebäuden wie auch außerhalb einzuhalten. Der Vorzug sollte möglichst der Abschiednahme am Grab unter freiem Himmel gegeben werden. Es wird dringend geraten, die Möglichkeit der Verschiebung von Trauerfeierlichkeiten, welche bei Urnenbeisetzungen in Betracht kommt, zu prüfen bzw. den Angehörigen zu empfehlen.

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