Am Dienstag begann EPS-Bekämpfung

12.05.2020

Landkreis Prignitz koordiniert die Arbeiten im Auftrag von Kommunen

Am Dienstag begann die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners im Landkreis Prignitz sowohl vom Boden aus als auch mit einem Helikopter. Foto: Landkreis Prignitz Mattis Ruschzoom

Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) in der Prignitz konnte Dienstagfrüh gestartet werden, nachdem das regnerische Wetter am Montag die Behandlung der Bäume mit dem Biozid Foray ES nicht zuließ. Im Auftrag der Kommunen koordiniert der Landkreis die Einsätze sowohl aus der Luft als auch vom Boden aus.

Vom Boden aus konnten etwa 1800 Bäume im Amtsbereich Lenzen, in Wittenberge sowie im Amtsbereich Bad Wilsnack/Weisen behandelt werden. Die Sprühtrupps einer Spezialfirma wurden von Mitarbeitern der Kreisstraßenmeisterei für das Absperren der Straßen unterstützt. Während der Ausbringung und in der Zeit bis zur Abtrocknung des Biozids gilt ein grundsätzliches Betretungs- und Befahrungsverbot. Am morgigen Mittwoch ist geplant, ab 8 Uhr die Bäume im Raum Karstädt bis ins Amt Putlitz-Berge hinein zu behandeln.

Der Helikopter kam am Dienstag ebenfalls zum Einsatz. Er steuerte die befallenen Flächen im Raum Bad Wilsnack, Falkenhagen, Kleinow, Karstädt und Wittenberge an. Mit Rücksicht auf Radfahrer auf dem Elbedeich oder teilweise böige Winde passte er seine Flugrouten dementsprechend an. Insgesamt sollen etwa 140 Hektar aus der Luft behandelt werden. Beim Auftanken des Biozides, das mit Wasser verdünnt wird, wurde er von den Feuerwehren Pritzwalk und Karstädt sowie den Ordnungsbehörden der jeweiligen Kommunen unterstützt.

 

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