EPS-Bekämpfung im Wesentlichen abgeschlossen

15.05.2020

Restflächen werden in der 22. Kalenderwoche behandelt

Die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners (EPS) im Landkreis Prignitz ist im Großen und Ganzen abgeschlossen. Kleinteilige Restflächen und Bäume auf etwa 2,5 Hektar werden in der 22. Kalenderwoche nachbehandelt.Der Landkreis Prignitz koordinierte auch in diesem Jahr im Auftrag der Kommunen die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners aus der Luft und vom Boden aus.

Dabei kam das Biozid Foray ES zum Einsatz. Beim Besprühen der Bäume wurden die betreffenden Kreisstraßen durch Mitarbeiter abgesperrt, weil während der Ausbringung ein Betretungs- und Befahrungsverbot bis zur Abtrocknung des Biozides eingehalten werden muss.

Der Einsatz des Helikopters am Dienstag und Mittwoch war gut vorbereitet, dennoch musste er auf böige Winde und kurze Schauer immer wieder reagieren. Einzelne Areale konnte er nicht behandeln, um Dritte wie etwa Radfahrer auf dem Elbedeich oder parkende Fahrzeuge, nicht zu gefährden. Daher auch ein leichter Überhang an Bäumen, die in KW 22 vom Boden aus nachbehandelt werden müssen. Insgesamt nahm der Helikopter 130 Hektar unter seine Rotorblätter. Im vergangenen Jahr waren es ca. 225 Hektar.

Die Arbeiten mit Sprühkanonen vom Boden aus begannen witterungsbedingt ebenfalls erst am 12. Mai  Mit zwei Trupps konnten zunächst Bäume im Stadtgebiet Wittenberge, im Amt Lenzen und z.T. im Amt Bad Wilsnack/Weisen behandelt werden. Am Mittwoch wurden dann die Arbeiten mit 3 Trupps im Amt Bad Wilsnack/Weisen, der Gemeinde Plattenburg und der Gemeinde Gumtow fortgesetzt. Ab Donnerstag stand nur noch ein Trupp zur Verfügung,  gearbeitet wurde in der Gemeinde Karstädt, dem Amt Putlitz-Berge, der Stadt Pritzwalk und der Gemeinde Groß Pankow. Am Freitag wurden dann die Flächen der Stadt Perleberg bekämpft.

Insgesamt wurden rund 9.000 Bäume vom Boden aus behandelt, im Vorjahr waren es etwa 6.500 Stück. Die Bodenbekämpfung von Dienstag bis zum Freitag verlief ohne nennenswerte Vorfälle und mit großem Verständnis der Verkehrsteilnehmer. „Mein Dank gilt besonders den Ordnungsämtern der jeweiligen Kommunen für die gute Zusammenarbeit und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Karstädt und Pritzwalk, die beim Auftanken des Helikopters behilflich waren“, so Dr. Sabine Kramer, 2. Beigeordnete des Landrates des Landkreises Prignitz.

© Landkreis Prignitz 


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