Gedenken an die Opfer von Willkür und Verfolgung

19.06.2020

Landrat Torsten Uhe und stellvertretender Kreistagsvorsitzender Hans-Gunnar Haufe legten Kranz nieder

Gedenken an die Opfer des 17. Juni (Foto: LK Prignitz)

Einen Kranz zum Gedenken an die Opfer von stalinistischer Willkür und politischer Verfolgung von 1945 bis 1989 legten der stellvertretende Vorsitzende des Kreistages Prignitz und Landrat Torsten Uhe in der Berliner Straße 48 nieder. In diesem Gebäude befand sich bis 1972 die erste Kreisdienststelle der Staatssicherheit. „Wir gedenken jener Personen, die am 17. Juni 1953 ihr Leben für Demokratie und Freiheit aufs Spiel gesetzt haben“, so Uhe, der gemeinsam mit den Anwesenden in einer Schweigeminute verharrt.

Hohe Unzufriedenheit, fehlende Lebensmittel und der Wunsch nach freien Wahlen waren der Auslöser für einen Generalstreik in Berlin, der 700 Orte der damaligen DDR erfasste. Der Aufstand wurde zwar niedergeschlagen, aber nicht die Hoffnung auf Demokratie und Freiheit.

 

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