Prignitz zählt zu den Vorreitern beim DigitalPakt Schule

04.09.2020

Die Umsetzung des DigitalPaktes Schule 2019 bis 2024 war Gegenstand eines Arbeitsaustausches zwischen dem Landkreis Prignitz und der Investitionsbank des Landes Brandenburg am Freitag im Goethe-Gymnasium in Pritzwalk.

Schulleiter Harald Glöde stellt Tillman Sprenger und Torsten Uhe  (v.l.) die bereits vorhandenen digitalen Möglichkeiten am Gymnasium in Pritzwalk vor. Foto: Landkreis Prignitzzoom

Daran nahmen Landrat Torsten Uhe und Tillmann Stenger, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank des Landes Brandenburg, sowie Schulleiter Harald Glöde teil.

Laut einer Einschätzung des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport hat sich die Ausstattung mit moderner IT-Technik und digitalen Medien an Brandenburger Schulen weiter verbessert. Das ergab die turnusmäßige statistische Erfassung des MBJS an 717 allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher Trägerschaft im April 2020.

Fast 90 Prozent der Schulen (87,9 Prozent) verfügen über einen Medienentwicklungsplan, also ein mit dem Schulträger abgestimmtes didaktisch-technisches, organisatorisches Konzept zum unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Medieneinsatz.

Auch in der Prignitz hat sich vieles verbessert, so Geschäftsbereichsleiterin Bildung, Jugend, Soziales und Gesundheit beim Landkreis Prignitz Danuta Schönhardt. Von den in Trägerschaft des Landkreises Prignitz befindlichen weiterführenden Schulen sind 10 von 11 Anträgen zum DigitalPakt Schule bei der ILB gestellt worden. In den Punkten Internetanbindung, WLAN-Einrichtung, Unterrichtsräume mit Lan-Anschluss, Endgeräte, Nutzung Schul-Cloud-Brandenburg liegen die Schulen in Trägerschaft des Landkreises über dem Durchschnitt des Landes. Nachholbedarf besteht in den Parametern Unterrichtsräume mit WLAN und Endgeräte an beruflichen Schulen.

Im Rahmen des DigitalPaktes Schule stehen den weiterführenden Schulen des Kreises rund 1,9 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Vorstandsvorsitzende der ILB, Tillmann Stenger, sagte: „Digitalisierung ist seit der Corona-Krise in das Zentrum des öffentlichen Interesses gerückt. Gerade an den Schulen unterstützen wir mit dem DigitalPakt Schule diesen Prozess, der jetzt Fahrt aufnimmt. In der ILB arbeiten wir mit Hochdruck und in enger Abstimmung mit den Schulträgern die eingereichten Förderanträge ab. Unsere Förderberater/innen stehen allen Antragstellern beratend zur Seite und wie heute hier in Pritzwalk gehen wir auch vor Ort, um uns über den praktischen Umgang mit dem Förderprogramm auszutauschen. Ich freue mich, dass der Landkreis Prignitz in Brandenburg zu den Vorreitern in Sachen Digitalisierung zu zählen ist. Inzwischen sind von den elf eingereichten Anträgen für den Digitalpakt bereits sechs bewilligt. Rund 1,7 Millionen Euro werden damit in den Prignitzer Schulen fließen und wichtige Investitionen in Höhe von 2 Millionen Euro auslösen. Das ist ein schönes Ergebnis, das sich sehen lassen kann."

Torsten Uhe: „Mit dem DigitalPakt Schule sind wir auf einem guten Weg. Für alle Schulen des Landkreises stehen insgesamt 3,6 Mio Euro zur Verfügung, die von allen Schulträgern, also Gemeinden, Städte, Landkreis, gern in Anspruch genommen werden. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass man digital gut aufgestellt sein muss, um den Bildungsprozess nicht abreißen zu lassen.“

© Landkreis Prignitz 


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