17.03.2026
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Berge können sich über einen Anbau für das Gerätehaus und neue Technik freuen. Auch der Landrat Christian Müller gratuliert zu dem Ergebnis.
Die Arbeit für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Berge hat sich deutlich verbessert. Das hat zwei Gründe: Das Gerätehaus bekam einen Anbau und die Wehr verfügt über neue Technik. Landrat Christian Müller konnte sich kürzlich im Rahmen der offiziellen Einweihung des Anbaus einen persönlichen Eindruck von den Verbesserungen machen.
Zwei Fahrzeuge, aber kein ausreichender Platz. Die Umkleide direkt neben den Fahrzeugen, was eine Gefahrenquelle darstellte. Kein Platz für die Jugendwehr - lang war die Liste der Mängel, an die Ortswehführer Thomas Eggebrecht erinnerte. Dank einer Investition des Amtes Putlitz-Berge und Fördermitteln, konnten die Kameraden all diese Probleme lösen. Damit sei die Zukunft der Wehr gestärkt worden, so Eggebrecht.
Zugleich wurde das bisherige Gerätehaus umfangreich saniert. Das hat der ehrenamtliche Einsatz vieler Kameraden möglich gemacht. „Fast 900 Stunden haben sie dafür geleistet, das verdient meinen Respekt und das kann man gar nicht hoch genug würdigen“, sagte Landrat Christian Müller. Mit dem Anbau und der Sanierung konnte ein wichtiges Projekt für die Zukunft der Wehr umgesetzt werden. Damit wird die Feuerwehr attraktiver, was bereits zu spüren ist. Sowohl die Jugendwehr als auch die aktive Mannschaft verzeichnen Zuwächse.
Platz in dem Anbau hat auch ein neues, leistungsstarkes Notstromaggregat. Die Anschaffung hat der Landkreis mit Landesmitteln koordiniert. Das etwa 100.000 Euro teure Aggregat zählt zur Ausstattung des dortigen Katastrophenschutzleuchtturms.
Insgesamt gibt es im Landkreis Prignitz 16 Katastrophenschutz-Leuchttürme. Während 14 davon in der Zuständigkeit der Kommunen stehen, befinden sich zwei in Hoheit des Landkreises Prignitz.
Sinn der Katastrophenschutz-Leuchttürme ist es, in „bevölkerungsschutzrelevanten Notfällen“, wie im Falle eines großflächigen und langanhaltenden Stromausfalls, als zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung zu dienen. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten hier Informationen zur Schadenslage. Des Weiteren werden Erste Hilfe, Trinkwassernotversorgung, die Möglichkeit, Notrufe abzusetzen, sowie die Organisation von Hilfsmaßnahmen für Personen, die auf Unterstützung angewiesen sind (etwa Menschen mit Behinderung), angeboten. Die Leuchttürme können auch als zeitlich begrenzte Wärmeinseln genutzt werden. Darüber hinaus sollen hier im Notfall Lademöglichkeiten für mobile Kommunikationsgeräte bereitgestellt werden.
Die 16 Kat-L-Türme können ohne weitere Maßnahmen 48 Stunden lang betrieben werden.
© Landkreis Prignitz
