Warntag: Alarmierung klappte reibungslos!

11.09.2026

Aus Sicht des Landkreises Prignitz war der Warntag am Donnerstag, 10. September 2026, ein voller Erfolg.

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Nach einer ersten Bilanz aus dem Sachbereich Brand- und Katastrophenschutz funktionierte die Alarmierung per Sirene und per Smartphone einwandfrei und flächendeckend. Das gilt auch für die Warn-Apps, bei denen es diesmal keinen Zeitverzug gab.

Auch im Landkreis Prignitz wurden um 11 Uhr die Einrichtungen zur Alarmierung getestet. Danach stand um 11.45 Uhr die Entwarnung an, und dieser folgte eine zeitnahe Auswertung.

So wurden die knapp 200 Sirenen ausgelöst, die im Landkreis Prignitz für die Warnung installiert sind. Dass eine davon einmal nicht funktioniert hat, war schon in den vergangenen Jahren eher die Ausnahme. Sollte es diesmal einzelne Störungen gegeben haben, dann werden diese sicher im Nachhinein gemeldet – zum Zeitpunkt dieser Mitteilung war das aber noch nicht der Fall.

Die Nutzung von Sirenen war in der Zeit nach der Wende zurückgefahren worden. Aufgrund der steigenden Zahl von Katastropheneinsätzen hat hier jedoch ein Umdenken stattgefunden – in der Prignitz war es zum Glück möglich, viele noch vorhandene Sirenen in den vergangenen Jahren modernisieren und zusätzlich viele neue Sirenen installieren zu können.

Marcus Bethmann, Sachbereichsleiter Brand- und Katastrophenschutz beim Landkreis Prignitz,  wünscht sich, dass es für die Installierung von weiteren Sirenen in der Region auch künftig Förderung gibt.

Außerdem stand auch die Alarmierung per Smartphone über Cell Broadcast wieder im Fokus. Im Zuge der Entwarnung wurde allerdings nur eine Push-Nachricht verschickt.

Nach Einschätzung unserer Experten hat sich die Situation im Vergleich zu den Vorjahren auf jeden Fall weiter verbessert. Erste Rückmeldungen, etwa aus der Leitstelle oder aus den Ämtern und Gemeinden, bestätigen diesen Eindruck – es sind bislang keine Schwierigkeiten gemeldet worden.

Ein Erfolgsrezept für eine zeitnahe Alarmierung aller Bürgerinnen und Bürger ist ein möglichst umfangreicher Warnmittel-Mix. Das bedeutet, dass die Warnungen über möglichst viele unterschiedliche Kanäle erfolgen. Dieser Warnmittel-Mix wächst nach Angaben von Marcus Bethmann im Landkreis Prignitz weiter.

So wird anvisiert, künftig auch zum Beispiel öffentliche Anzeigetafeln, etwa an Busbahnhöfen, dabei einzubeziehen. In diesem Jahr wurde jetzt auch das Digital-Radio mit ASA-Funktion (Automatic Safety Alert) getestet.

Der Sachbereich Brand- und Katastrophenschutz hält zudem die Nutzung der Warnapp Nina für wichtig – künftig wird es über das Warnmittelkataster auch möglich sein, auszulesen, wie diese App genutzt. Funktioniert hat sie am Warntag jedenfalls ohne Probleme.

© Landkreis Prignitz 


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